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Fragen

Die wichtigsten Fragen:

  • Ein Westdeutscher schreibt über Ostdeutschland – schon wieder?
    • Stimmt. Westdeutsche, die mal erzählen, wie es „dem Osten“ so geht. Davon hat es in den letzten 30 Jahren wahrlich genug gegeben. Aber ich will hier nicht Ostdeutschland erklären, ich will den Menschen zuhören. Ich suche keine Klischees sondern Begegnungen. Aber klar: Ich wurde westdeutsch sozialisiert, ich bin ein weißer Mann und das bedeutet in dieser Gesellschaft: Ich bin privilegiert. Auf meiner Wanderschaft versuche ich das zu reflektieren und nicht über die Menschen zu reden, sondern mit ihnen.
  • Was bedeutet ‚Wanderschaft‘ für dich?
    • Keine Züge, keine Busse, kein Hotelzimmer. Kein Zurück nach Berlin. Statt dessen: Zu Fuß mit dem Rucksack von Ort zu Ort
  • Wovon lebst du in der Zeit?
    • Die Sir-Greene-Stiftung unterstützt mein Projekt mit einem Stipendium. Davon zahle ich meine Krankenkasse und mein Zimmer in Berlin. Unterwegs will ich für Lokalzeitungen arbeiten und von meinem Handwerk leben. Außerdem könnt ihr hier meine Wanderschaft unterstützen.
  • Warum eigentlich sieben Wochen und ein Tag?
    • Handwerker sind drei Jahre und ein Tag unterwegs. Sie arbeiten oft wochenlang auf Baustellen, bleiben manchmal über Monate an einem Ort. Journalismus ist ein schnelllebiges Geschäft. Ich finde, zwei Monate ist eine gute Zeit. Sieben Wochen und ein Tag soll eine Anlehnung an meine Vorbilder sein: Die Wandergesell*innen
  • Ich wohne in Ostdeutschland – kann ich dir meine Geschichte erzählen?
    • Unbedingt! Schreib mir eine Nachricht und ich versuche vorbei zu kommen.
  • Sonst noch was?
    • Mein Projekt lebt vom Austausch. Gib mir Rückmeldungen zu meiner Arbeit. Schreib mir, wenn du etwas blöd findest – oder wenn ein Text besonders gelungen war. Schick mir Anregungen, stell mir Fragen und erzähl’s weiter